Tag 24-2

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Auch Stephan Killgus aus Filderstadt-Plattenhardt, der an der Gehörlosenschule sein FSJ absolviert, ist wieder da. Als wir dem 19-Jährigen von unseren Erfahrungen in Rihab und in Petra berichten, was die Diebstähle betrifft, ist er erstaunt. Er sagt, dass trotz der großen Armut hier im Land die Kriminalitätsrate nicht sehr hoch sei.

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Stephan lädt uns ein, am Gottesdienst teilzunehmen, der um 20 Uhr beginnt. Während ich aber den Internetzugang nutze, nimmt Sigrid das Angebot an. Sie erlebt, wie die Kinder nacheinander Segenswünsche aussprechen: für die Mutter – für den Vater – für Bruder Andrew im Büro – für Paula, die auf die Mädchen aufpasst – für Joel, der auf die Jungen aufpasst – für die deutschen Gäste, die morgen nach Hause fliegen – und noch viele mehr. Die Mädchen möchten, dass Sigrid ins Boarding House, dem Schlafhaus der Mädchen, mitkommt, wo sie sich von ihnen verabschiedet und eine gute Nacht wünscht.

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Unser letzter Abend in Jordanien. Wir räumen unser Auto aus. All die während unserer Fahrt nach und nach vermissten Kugelschreiber tauchen wieder aus den Untiefen unseres Merkurs auf. Oje – so klein der Koffer, so groß die vielen Dinge, die wir mitnehmen wollen. Ok, die Kühlbox bleibt da, dieses T-Shirt bleibt da, die Landkarten auch, und noch ein paar andere Dinge. Endlich geht der Koffer zu. Bruder Andrew hat uns angeboten, im Gästezimmer zu übernachten, was wir gerne annehmen. Die Nacht wird kurz für uns.

 

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